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Massimos Buch in der Deutschen Nationalbibliothek

13. Oktober 2020

Massimos Buch in der Deutschen Nationalbibliothek

Da flatterte doch kürzlich eine E-Mail herein (wenn die überhaupt flattern können wie früher die Briefe) und zwar von der Deutschen Nationalbibliothek. Diese Institution mit Sitz in Leipzig und Frankfurt am Main ist die zentrale Archivbibliothek für alle Medienwerke in deutscher Sprache aus dem In- und Ausland und damit das nationalbibliografische Zentrum Deutschlands. Unter anderem hat sie den gesetzlichen Auftrag, neben den in Deutschland erscheinenden Medienwerken in Schrift, Bild und Ton auch die im Ausland erscheinenden Veröffentlichungen in deutscher Sprache zu sammeln, dauerhaft zu archivieren, bibliografisch zu verzeichnen sowie der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

 

Sie hätten gemerkt, so die E-Mail weiter, dass ich ein Werk herausgegeben habe, das in ihren Beständen leider noch nicht nachweisbar sei: „DA MASSIMO Geschichten und Rezepte: Ein kulinarisches Vermächtnis für leidenschaftliches Kochen zu Hause“. – 1. Auflage, illustrierte Ausgabe. – 2019. – 223 Seiten. Sie bitten darum, ihnen ein unberechnetes Belegexemplar für ihre Sammlung zukommen zu lassen.

 

Das Buch kam unter das Radar der Deutschen Nationalbibliothek, weil wir die ISBN-Nummer über „Walter Systems AG“, der Firma unseres Freundes Beat Walter, beantragen konnten. „Meno male“ sagt der Italiener und so schickten wir mit Freude unser Buch der Bibliothek zu. Das war, nebenbei bemerkt, für uns als Pensionierte eine neue Erfahrung, denn inzwischen hat die Digitalisierung auch beim internationalen Postverkehr voll zugeschlagen. Als wir am Schalter standen und das über Jahrzehnte bekannte grüne Aufklebezettelchen (noch gummiert und nicht als Abziehkleber!) verlangten, auf dem wir gewohnt waren, die für den Zoll notwendigen Angaben einzutragen, sagte uns die Schalterdame, dass sich die Praxis geändert habe. Man müsse jetzt über das Internet einen QR Code einscannen, der das Fenster für ein Formular öffne, in das die Angaben einzutragen seien. So wird dann ein Strichcode produziert, den man entweder ausdrucken oder auf das Handy laden kann. Jetzt erst kann man zum Schalter gehen, wo das Päckchen dann registriert und zum Versand bereit gemacht wird. Alles wird einfacher!

 

Es freut uns natürlich sehr, dass das Buch „da Massimo – leidenschaftliches Kochen zu Hause“ nun auch in einer offiziellen Bibliothek vorhanden ist. Bleibt zu hoffen, dass es dort nicht einfach eingelagert wurde und verstaubt, sondern auch genutzt wird. Reizend ist der Gedanke, dass irgendwann in ferner Zukunft, wenn wir diese Erde schon verlassen haben, jemand auf das Buch stossen könnte; vielleicht ein Student oder eine Studentin einer Kulinarischen Akademie, ein Historiker oder einfach ein Hobbyforscher. Jedenfalls verschafft es mir als Autor das gute Gefühl, etwas kreiert zu haben, das meine Lebenszeit überdauern und weiterhin Freude machen wird.

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