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Cardi in umido

Cardi in umido – Geschmorte Cardi

Cardi sind ein Wintergemüse, das noch nicht besonders bekannt ist. Die Stängel gleichen jenen des Stangenselleries oder der Rhabarber, sind aber breiter und fester. Der Geschmack ist sehr fein und erinnert an Artischocken. Cardi sind ein Gemüse, das in Italien vielseitig eingesetzt wird.

Zutaten und Zubereitung

Wasser
Saft einer Zitrone​

Eine grosse Schüssel mit kaltem Wasser füllen und den Saft der Zitrone beigeben.

1 kg cardi

Das untere Ende der Pflanze abschneiden, die Stängel auslösen und, falls die Blätter noch dran sind, diese wegschneiden. Sehr breite Stängel der Länge nach halbieren, dann die äusseren Fasern mit einem Sparschäler abschälen, die Stängel in etwa 15 cm lange Stücke schneiden und in das vorbereitete Wasser geben, damit das Gemüse nicht dunkel wird.

Die fertig gerüsteten cardi unter fliessendem Wasser abspülen und in einem Topf in leicht gesalzenem Wasser kochen. Nach etwa 20 Minuten das Wasser abschütten.

3 EL Olivenöl
3 frische Frühlingszwiebeln

Die Frühlingszwiebeln fein schneiden und 15 Minuten bei kleiner Hitze im Olivenöl andünsten.

140 g pancetta
Blättchen von einem Thy-mianzweig
2 dl Weisswein

Den pancetta fein schneiden und zusammen mit dem Thymian einige Minuten mitdünsten, dann die abgetropften cardibeigeben. Etwa 3 Minuten mitdünsten den Wein beifügen. Ab und zu leicht umrühren bis der Wein verdunstet ist.

Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
Salz
6 EL passierte Tomaten

Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Tomaten und einen Schuss heisses Wasser beigeben, und das Ganze so lange kochen, bis die Sauce etwas eindickt.

40 g geriebener parmigiano

Den Käse darüberstreuen und die cardi in umido warm servieren.

TIPP:

In Italien werden geschmorte cardi oft als secondo serviert, sie eignen sich aber auch vorzüglich als contorno zu Fleisch oder Geflügel.

 

VARIANTE:

Man kann cardi auch in einem risotto oder mit pasta verwenden.