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Crema di Peperoni

Peperoni Crème

Dieses Rezept stammt ursprünglich aus Aleppo, wo es Muhammara genannt wird. Im Original wird Pita-Brot verwendet (ein dickeres, weiches Fladenbrot aus Hefeteig), Aleppopfeffer (eine Art süsslicher Chili) und Granatapfelsirup. Es geht aber auch mit europäischem Brot anstelle von Pita, Paprikapulver angereichert mit etwas peperoncini-Pulver anstelle von Aleppopfeffer und dickflüssigem aceto balsamico anstelle des Granatapfelsirups. Dadurch verliert das Gericht natürlich etwas von seiner typischen nähöstlichen Geschmacksnote, rückt aber auf sympathische Weise der italienischen Küche näher.

Zutaten und Zubereitung

3 – 4 rote peperoni
(etwa 500 g)

Peperoni halbieren, Stile wegschneiden und Kerne entferne, auf einem Grill (Gartengrill oder im Backofen) mit der Hautseite zur Wärmequelle sehr heiss grillen, bis die Haut schwarz geworden ist. Dann in einen Plastiksack legen, verschliessen und abkühlen lassen. Auf diese Weise lässt sich die Haut der peperoni nach dem Abkühlen gut abziehen.

220 g Walnüsse

Ohne Fett in einer beschichteten Pfanne kurz rösten und dann in einen Mixbecher geben.

3 EL Zitronensaft
60 ml Olivenöl
3 zerdrückte Knoblauchzehen
2 TL grobes Meersalz
1 TL süsses Paprikapulver
2 Messerspitzen peperoncino-Pulver
1 EL dickflüssigen aceto balsamico
1 Scheibe getoastetes Brot in kleine Würfel geschnitten
oder 1 ½ EL Paniermehl

Alles zusammen mit den in grobe Stücke geschnittenen peperoni zu den Nüssen geben und zu einer glatten Masse mixen.

 

 

 

 

 

Die fertige Paste entweder auf buschette streichen oder als Dipp in einer kleinen Schale servieren.

HINWEIS:

Achtung: Wenn zu lange gemixt wird, kann das Walnussöl austreten und sich von der Masse scheiden.

HINWEIS:

Man kann diese crema di peperoni auch ohne Brot herstellen. Sie wird dann zwar etwas weniger fest, eignet sich dafür aber auch für Personen mit Gluten Intoleranz.