Fonduta valdostana

Käsefondue nach Art des Aosta-Tals

Seit 1717 ist der Fontina-Käse nachgewiesen. Seinen Namen hat er von der Alp Fontin im Gemeindegebiet Quart im Aosta-Tal erhalten. Fontina kann für fast alle Rezepte, die einen milden Weichkäse verlangen, gebraucht werden, wie etwa polenta, div. Käsekuchen, pizza oder eben in diesem traditionellen Rezept der fonduta, einer Art Fondue.

Zutaten und Zubereitung

400 g Fontina-Käse
¼ Liter Milch​

Den Käse in Scheiben schneiden, in einer genügend grossen Schüssel mit der Milch übergiessen, so dass er leicht bedeckt ist, und drei Stunden ziehen lassen.

40 g Butter
4 Eigelbe​

Die Butter in eine Fonduepfanne geben und zusammen mit der Milch bei nicht zu grosser Hitze zergehen lassen. Den Fontina beigeben und, wenn er zu schmelzen beginnt, die Eigelbe der Reihe nach beigeben und gut verrühren, so dass eine homogene Masse entsteht. Mit wenig Salz abschmecken und anschliessend 5 Minuten ganz leicht auf kleinem Feuer (ohne zu kochen) ziehen lassen.

Frisches oder getoastetes Brot in mundgerechten Stücken

Mit den Brotstücken servieren, die wie beim Schweizer Käsefondue in die Käsemasse eingetaucht werden.

TIPP:

Eine fonduta valdostana aus Zutaten für 100 g Käse zubereiten, die fertige Masse in vier kleine Schalen oder Gratinförmchen füllen und als antipasto mit einem kleinen Stück getoastetem Brot servieren.​

VARIANTE:

Die fonduta piemontese wird nach demselben Rezept hergestellt, mit dem Unterschied, dass am Schluss noch Trüffeln untergerührt werden.

HINWEIS:

Im Piemont wird die fonduta auch im bagnomaria (Wasserbad) hergestellt, womit die ideale Temperatur für den Schmelzprozess besser gewährleistet ist.