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Hummus

Hummus – Kicherbsenmus

Es war vor mehr als zwanzig Jahren in Jordanien, als ich das erste Mal ein warmes Kircherbsengericht ass, das mir sehr schmeckte. Erst Jahre später wurde ein anderes Kichererbsengericht, der Hummus, in der Schweiz als Apérovariante populär und wird seither in verschiedenen Varianten angeboten. Leider sind die meisten für meinen Geschmack zu säurelastig. Wenn man Hummus selbst herstellt, kann man den Geschmack gut steuern. Hier also das Grundrezept.

Zutaten und Zubereitung für 4 Personen

1 Dose Kichererbsen, 400 g  (Abtropfgewicht 250 g)

Die Kichererbsen abtropfen lassen (oder die entsprechende Menge selbst gekochte Kichererbsen nehmen), nach Wunsch einige für die Garnitur zurückbehalten. Dabei das Abtropfwasser auffangen.

2 Knoblauchzehen, mit etwas Salz im Mörser zerrieben

2 TL Olivenöl

3 TL Zitronensaft, frisch gepresst

4 TL Sesampaste (Tahin), gute Qualität

1 TL Salz

1 TL Paprikapulver, edelsüss

1/2 TL Peperoncino oder Chili

Alle Zutaten im Mixer pürieren. Wenn das Mus zu fest sein sollte, etwas von dem aufgefangenen Kichererbsenwasser dazugeben, damit es die ungefähre Konsistenz von Kartoffelpüree hat.

Wenn nötig nachwürzen.

TIPP:

Wir servieren Hummus im Sommer gerne als Teil eines Apéro. Man kann entweder Sfogliatine damit bestreichen oder den Hummus einfach in einem kleinen Gefäss aufstellen und Grissini oder Taralli dazugeben, mit denen man das Kichererbsenmus herauslöffeln kann.

Hinweis 

Wenn man getrocknete Kichererbsen nehmen und selbst kochen möchte, dann weicht man sie am besten über Nacht ein und kocht sie ca. 45 Minuten in genügend Wasser (ohne Salz) bis sie weich sind.