Pesto rosso

Rote Pestosauce

Unter einem pesto (von pestare = „zerstampfen“) versteht der Italiener eine ungekochte Sauce. Neben dem bekanntesten pesto, dem pesto genovese, ist auch eine sizilianische und eine kalabrische Variante verbreitet. Mit den pomodori secchi sott’olio (Rezept siehe Buch „da Massimo“ Seite 70), lässt sich ein ausgezeichnetes rotes pesto herstellen, das vor allem zu spaghetti gut passt, sich aber auch für andere Teigwarensorten eignet.

Zutaten und Zubereitung

1 mittlere Knoblauchzehe
120 g pomodori secchi sott’olio
100 g schwarze entsteinte Oliven
70 g geschälte Mandeln
2 EL Olivenöl
1 EL Wasser​
Die geschälte Knoblauchzehe zusammen mit den anderen Zutaten in einen Mixbecher geben und pürieren. Darauf achten, dass eine eher wässrige Konsistenz erreicht wird, da der später beigegebene parmigiano die Sauce auftrocknet.
2 EL Kapern
1 Bund prezzemolo
40 g parmigiano oder pecorino
Die Kapern gut abspülen und etwas zerkleinern, den prezzemolo fein schneiden und beides zusammen mit dem Käse in das pesto einrühren, so dass eine dickflüssige Sauce entsteht.
320 g spaghetti
Teigwaren im Salzwasser al dente kochen, abseihen und mit dem pesto durchmischen. Sollte die Sauce zu klebrig sein, etwas vom zurückbehalten Sudwasser unterrühren.
VARIANTE:

Es können auch unverarbeitete getrocknete Tomaten verwendet werden. Dann muss man die Öl- und Wassermenge aber anpassen, da die Tomaten keine Feuchtigkeit mitbringen wie bei der Verwendung der pomodori secchi sott’olio. Allerdings ist der Geschmack dieser Variante viel weniger komplex.