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Tarte tatin

Gestürzter Apfelkuchen

Die tarte tatin ist ein klassisches Gebäck aus der französischen Küche, das in Italien grossen Anklang gefunden hat, besonders im Piemont. Es wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von den Geschwistern Corlina und Stephanie Tatin erfunden, die in Loret-Cher als Hôtelières tätig waren. Es ist ein Apfelgebäck und für mich als Apfelfan natürlich unwiderstehlich. Die Zutaten reichen für ein Blech von 20 cm Durchmesser.

Zutaten und Zubereitung

100 g Mehl
30 g Margarine oder Butter
¼ TL Backpulver
½ Prise Salz
Wasser

Zutaten miteinander verreiben bis alles sandig wird (geht am besten mit dem K-Haken in der Küchenmaschine), dann

langsam Wasser beifügen, bis ein weicher Teig entsteht. Den Teig kurz geschmeidig kneten und auf die Seite ​

4 mittelgrosse Äpfel

Die Äpfel rüsten, schälen, je in 12 Schnitze scheiden und bereitstellen.

90 g Zucker

Den Ofen auf 220 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen. Auf dem Backblech den Zucker gleichmässig verstreuen und in der Mitte des Ofens karamellisieren.

50 g zerlassene Butter

Wenn die Karamellisierung abgeschossen ist, das Blech herausnehmen. Sofort die zerlassene Butter über den karamellisierten Zucker giessen und die Apfelstücke ziegelförmig dicht nebeneinander auf das Blech legen.

Den Teig rund so auswallen, dass er etwa 1 cm über die Backform hinausragt, auf die Äpfel legen, überlappenden Teil zwischen Blechrand und Äpfel drücken, den Teig mehrmals mit einer Gabel einstechen.

Im vorgeheizten Ofen ca. 25 Minuten (Ober-/Unterhitze) bei 220 Grad backen.

Wenn der Teig durchgebacken ist, die Torte herausnehmen, 10 Minuten auskühlen lassen und dann auf einen Teller stürzen (Achtung es kann heisser Saft austreten).

Am besten schmeckt die Tarte Tatin, wenn sie lauwarm serviert wird.

HINWEIS:

Achtung: Das Karamellisieren des Zuckers gut überwachen. Er darf nur zerlaufen und unter keinen Umständen anbrennen.